Einträge für den Monat: November 2010

Ein letztes Mal

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… den Berg hinauf zum Startplatz gehen
… mit den Geiern kurbeln,
… die Achttausender sehen,
… in Pame einkehren und mit dem Bus heimzockeln und vieles mehr!

Auf Wiedersehen!


Muttertag in Pame

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Heute war wieder ein wunderbarer Flugtag in Torepani angesagt. Pünktliche Abfahrt um 10:00 war vorgegeben… aber da fehlt doch noch wer! Also kurzes Warten und schon kam er hinterher. Ein Telefonanruf sollte uns zusätzlich noch stoppen.
Oben in Torepani dann wieder die Schirme auf die Träger verteilen und hoch zum Startplatz.
Endlich freier Blick auf die Kette dahinter und auch unser Korchon war zu sehen.
Es folgte ein schöner Thermikflug und teilweise eine zweit Runde.
In Pame war Muttertagsfeier mit ausgelassenem Tanz und wir ließen den Tag gemütlich beim Landebier ausgehen.


Über den Wolken …

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Drei beeindruckende Tage liegen hinter uns. Die Eindrücke lassen sich nur schwer beschreiben, so stark arbeiten sie noch in uns.
Angefangen hat alles hier in Pokhara vor dem Hotel, als die Träger und wir mit unserer Ausrüstung in einen Bus stiegen. Es ging schon bald von der Hauptstaße ab auf eine abentuererlichere “Straße”. Über den Sedi-Fluß, hinter in das Tal, in welchem der Treck startet. Hier wurden die Lasten auf die Träger verteilt und jeder schulterte seinen Daypack und ab hier hieß es nun selber gehen. Am Anfang führte der Weg vorbei an den Häusern am Hang, den wir immer höher stiegen, bis hinauf auf den Grat. Dann war der erste Aufstieg geschafft und es ging nur noch flach den Grat entlang bis zum Mittagessensplatz.
Die Sitzkissen lagen bereit und es gab erstmal Tee, zur Eröffnung des drei Gänge Menüs!
Nach der nötigen Verdauungspause ging es dann noch recht gemütlich ca. 2 Stunden hinauf zum ersten Nachtlager.
Hier standen die Zelte schon bereit zum Beziehen und es gab ein vorzügliches Abendessen.
Am Morgen gab es den Good Morning Tee ans Zelt und Waschwasser für die Morgentoilette.
Der Tag brachte uns dann gut 1000 Hm hinauf zum Korchon. Am Schluß nach dem Mittagessen noch ein richtig alpiner Aufstieg auf die Schulter mit der Schutzhütte.
Und ein genialer Ausblick! Denn wir befanden uns dort schon seit einiger Zeit über den Wolken in einer wunderbar klaren blauen Luft.
Und das Schauspiel, wie sich die Berge am Abend verfärben, dann der Sternenhimmel, das muß man gesehen haben, das läßt sich nicht beschreiben.
Am Morgen dann der bange Blick ins Tal: Wolken!
Erst sah es so aus, daß man nicht Fliegen kann, aber dann zeigten sich erste Löcher und es ging! Wir konnten fast alle fliegen.


Über den Geiern!

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Gestern waren wir fleißig beim Fliegen. Endlich ging es für den einen oder anderen auch mal an die Basis und das unter oder teilweise sogar über den Geiern!
Um den Sport dann nicht zu kurz kommen zu lassen wurde der fliegerische Tag noch mit Groundhandling auf dem Fußballplatz von Pame mit einem Sahnehäubchen versehen.
Der Wind war lange in idealer Stärke am blasen, so daß jeder der wollte an seiner Technik feilen konnte.
Später wurde der Platz dann allerdings für das Fußballtraining gebraucht, so daß wir endlich in die Kneipe gehen konnten.
Die Heimfahrt mit unserem Magic-Red-Bus war dann für einige ein wilder Ritt auf dem Dach.

Heute war dann das Wetter mal wieder etwas launisch. Am Morgen tröpfelte es kurz um dann richtig sonnig zu werden. Am Startplatz hofften wir auf einen thermisch aktiven Tag, aber es wurde leider nicht so richtig was draus, da eine Abschirmung die Thermik ausbremste. So gab es nur einen mehr oder weniger verlängerten Gleitflug.
Aber dann ging es endweder auf dem Dach des Buses heim (sogar der Eugen saß oben) oder zu Fuß und dann per Boot. Wobei das Boot links ein Loch hatte, welcher der Markus mit seinem Finger zuhalten mußte!
Wir kamen aber trocken an!


Nepali News

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Heute teilte sich die Gruppe: Drei unermüdliche ließen es sich nicht nehmen und stiegen zu Fuss bis zum Startplatz hinauf. Die anderen nahmen den Shuttle-Service mit dem Bus. Wer von beiden die bequemere Anreise hatte, sei dahin gestellt. Aber bei den letzten 100 Höhenmetern war man sich wieder einig: Die Frage, den Gleitschirm selbst zu tragen oder die Einheimischen zu unterstützen und den Schirm gegen geringes Entgelt tragen zu lassen, war schnell geklärt. Gewissensbisse kamen dann doch auf, als schmächtige Mädchen den Schirm von gestandenen Mannsbildern tragen wollten. Aber die Mädels ließen es sich nicht nehmen, die schweren Gleitschirme nach oben zu tragen. Und was soll man sagen: Sie waren flinker mit Gepäck als wir ohne…

Oben angekommen warfen wir nochmal einen Blick auf die Wolken und das Wetter. Noch immer ist die Wetterlage untypisch für Nepal aber für einen schönen Flug sollte es wieder einmal für alle reichen.

Am Landeplatz wurden wir Piloten wieder von vielen kleinen Helfern erwartet. Ist denn heute keine Schule? Aber wenn die Jungs und Mädels schon einmal hier sind, lassen wir sie gerne unsere Schirme zusammenpacken. Beim Leinensortieren muss man zwar noch genauer ein Auge drauf werfen, aber schwupps sind die Schirme dann ordentlich gepackt.

Im Anschluss fuhren wir noch einmal auf den Berg hinauf. Die Straßen sind holprig und eng, die Sitze im Bus quitschen und wir werden bei der Auffahrt wieder heftig durchgeschüttelt. Dann sind wir endlich oben. Aber zwischenzeitlich haben sich die Wolken auch wieder zu dunklen, mächtigen Gebilden zusammengefunden. So beschlossen wir, nach einem kurzen Start/Landebier wieder mit dem Bus zurück zu fahren.

Den Abend ließen wir wieder bei einem guten Essen ausklingen. Dabei klärten wir noch die Frage, ob wir lieber wie ausgeschrieben eine 2-tägige Trekking-Tour oder doch eine kombinierte 3-tägige Paragliding-Trekkingtour mit einfacher Zeltübernachtung machen wollen. Schnell wurde ein Konsens gefunden. Lasst Euch überraschen.

Was sollen wir heute noch viel schreiben: Bilder sagen mehr, als tausend Worte…

(Und wenn wir dann mal wieder keinen Stromausfall haben und die Internetverbindung steht, sollten die Bilder auch wieder den Weg in den LUFTIKUS-Blog finden)