Archiv für November 2011

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Abschluss in Bhaktapur und Heimreise

Montag, 28. November 2011

Nach dem Flug am Morgen von Pokhara nach Kathmandu ging es hinaus nach Bhaktapur. Dort zogen wir durch die historischen Gassen und ließen noch einmal die Stimmung auf uns wirken. Anschließend machten wir einen Abstecher nach Pashupatinath – der Verbrennungsstätte der Hindus am Fluss in Kathmandu.

Mit einem Zwischenstopp in Doha geht es nun endgültig zurück nach Hause.

Leider schon Abschied …

Samstag, 26. November 2011

Zum Abschied ein letztes Mal mit den Geiern fliegen

Heute nehmen wir Abschied von unserem Fluggelände in Pokhara. Ein letztes Mal zum Startplatz hinauf wandern, ein letztes Mal mit dem Bus die holprige Straße nach Torepani fahren, ein letztes Mal von den lachenden Dorfbewohnern sich beim Hochtragen des Gleitschirms helfen lassen. Heute zeigte uns der alte Hase Eugen nach seinem Start wo die Thermik-Bärte standen. Schnell waren alle in der Luft. Jeder kam auf seine Kosten bei dem Blick auf die Achttausender und die gefiederten Freunde in der Luft. Barbara hatte einen Fliegerrückfall: 2. Tandemflug. Sie kam auch ganz euphorisch wieder auf dem Landeplatz an.

Wir nehmen Abschied von liebenswerten und gastfreundlichen Menschen, von lachenden Kindern, von einer malerischen Umgebung, von Momenten und Eindrücken, die uns lange in Erinnerung bleiben werden…

Paratrekking vom Feinsten!

Freitag, 25. November 2011

3 Tage unterwegs – Paratrekking zum Korchon…

Vor 3 Tagen ging es los zu einem weiteren Höhepunkt der Reise, dem Paratrekking zum Korchon.
Die ganzen Tage begleiteten uns 23 Träger, 1 Koch, 2 Guides und die Sonne.
Nach einer abenteuerlichen Busfahrt zum Startpunkt wurden schnell die ersten Höhenmeter auf idyllischen Wegen zum Mittagessen im Grünen und anschließend zum ersten Nachtlager mit Lagerfeuerromantik zurückgelegt.
Mit einem “Good Morning, Sir – May you have Tea?” wurden wir um 06:00 Uhr geweckt.
Nach dem Frühstück ging es dann in einer zweiten Etappe bis zum Hochplateau des Korchon. Christoph, Peter und Sigi waren noch nicht ausgelastet und stürmten vor dem Abendessen noch den Gipfel. Eine traumhafte Kulisse bot sich uns allen, sowie ein leckeres Abendessen und als Dessert frischgebackener Kuchen.
Am nächsten Morgen wurde jeder mit einem Genussflug ins Tal belohnt: 2000 Höhenmeter.
In Pohkara angekommen, strahlten die Gesichter beim ersten Bier im Hotel.
Zum Tagesausklang haben wir dann noch ein tibetisches Kloster besucht.

Auf neuen Pfaden …

Dienstag, 22. November 2011

Seit Tagen erkundeten wir aus der Luft einen direkten Fußweg vom Landeplatz in Pame zu unseren Startplatz in Torepani. Heute wurde die Aufgabe angenommen und die Wanderer wurden belohnt mit unverfälschter Natur sowie Stimmungen und Eindrücke, die sich für lange tief einprägen werden…

Nach dem Zusammentreffen der gesamten Gruppe am Startplatz wurde noch ausgiebig das Spiel der Vögel in der Thermik genossen. Danach versuchten wir es den Vögeln gleich zu machen.

Morgen geht es dann los zu unserem dreitägigen Paratrekking auf den Korchon. Mit einer kleinen Trägermannschaft und Küche, mit Zelt und Schlafsack werden wir uns der Zivilisation entziehen. Am Fuße des Machhapuchares werden uns neue, gewaltige Eindrücke erwarten… Die nächsten Tage gibt es daher keinen neuen Blog, aber nach der Rückkehr werden wir von den Erlebnissen berichten.

Sonne – auch für unser Schulprojekt

Dienstag, 22. November 2011

Heute haben wir nochmal das Luftikus-Schulprojekt bestaunt. Es hat sich schon einiges getan: Teppich, Wasserfilter,Kochstelle, Geschirr, und vieles mehr. Der übergebene Geldbetrag hat sich durch Spenden der Mitreisenden fast noch verdoppelt. Im Anschluss ging es wieder auf den Berg. Barbara wurde bei ihrem ersten Tandemflug von dem Fliegervirus infiziert. Abschluss wieder wie gehabt in der Dorfkneipe. Bilder sagen mehr als tausend Worte…

Unter dem blauen Himmel …

Montag, 21. November 2011

Am Morgen blinzelte die Sonne wieder durch die Wolken. Die Sportgruppe war heute mit Christoph, Sigi, Joe und Peter zum Startplatz unterwegs, die anderen wieder mit dem Bus. Welches von beiden der bequemere Aufstieg ist, wird noch ausdiskutiert. Jedenfalls kamen wieder einmal alle gleichzeitig am Startplatz an. Für Naturliebhaber wurde heute auch gesorgt: Kein Dunst trübte den Blick auf die gewaltigen Himalaya-Berge und den Phewa-See.

Nach kurzer Genusspause am Startplatz ging es wieder in die Luft: Die einen starteten zum altbewährten Landeplatz nach Pame, wo sie schon von Kameramann Eugen empfangen wurden, die anderen nach Sarangkot zum Hausbart über dem Landeplatz Maledevi.

Heute Abend wollen wir noch ein neues Restaurant auskundschaften, damit wir auch morgen wieder ein neues Flugabenteuer in Angriff nehmen können.

Zwischenzeitlich begannen auch schon die ersten Aktivitäten und Einkäufe für das Luftikus-Schulprojekt. Wir berichten weiter…

Strahlende Stimmung

Sonntag, 20. November 2011

Wetter: Wir trauten heute morgen unseren Augen nicht: Sonnenschein und am Horizont Sicht auf die hohen Berge.
Je nach Geschmack: Auffahrt zum Startplatz mit dem Bus oder zu Fuß. Der “Bürgermeister” von Torepani erhielt heute von uns noch einen modernen Wanderstock. Am Startplatz angekommen hieß es erst noch einmal einen Blick auf die Annapurna-Gruppe und den Machhapuchare zu werfen. Dann ging es auch schon los mit dem Fliegen: Genussvolles Abgleiten oder erste leichte Thermikansätze, die erflogen wurden. Am Landeplatz empfing uns wieder Eugen mit seinen kleinen Helfern. Heute am Samstag ist in Nepal “Sonntag”, das heißt heute ist keine Schule.
Nach einem kurzen, obligatorischen Stopp in der örtlichen Dorfkneipe von Pame entschloss sich noch ein Teil der Gruppe zu einer Wanderung zurück nach Pokhara. Aber nicht die Straße, sondern entlang Reisfeldern und malerischen Dörfern zu den Ufern des Phewa-Sees. Schnell wurden noch zwei Boote für die Überfahrt organisiert und nachdem man sich handelseinig über den Tarif wurde. Eine genussvolle einstündige Ruderfahrt über den See brachte uns in der Abenddämmerung zum anderen Ufer. Was für ein Tag voller Eindrücke …

Fly and Help

Freitag, 18. November 2011

Wetter: noch immer untypisch für die Jahreszeit – leichter Nieselregen am Morgen. Dennoch ließ sich die siebenköpfige Wandergruppe nicht davon abhalten, zu Fuß zum Startplatz nach Torepani zu gehen. Nach einer kurzen Taxifahrt ging es hoch in verschlungenen Wegen. Auch hier gab es wieder viele Eindrücke mitzunehmen: lachende Kinder, freundliche Menschen, eine Teepause in Sarankot Village. Derweil machte sich der Rest der Gruppe auf, um einen Blick in eine bedürftige Schule zu werfen. Dort haben die Kinder kein Strom, Wasser, keine Kochgelegenheit, ein Mittagessen müssen die Lehrer für die 50 Schülerinnen und Schüler zusammenbetteln. Die kleinsten Kinder haben nicht einmal Schulmöbel und müssen auf dem kalten Betonboden sitzen.
Nach diesen Eindrücken wurde die ursprüngliche Idee, den Erlös der Weihnachtstombola von Luftikus für einen Wasserbüffel zu verwenden spontan verworfen, da wir denken, dass in dieser Schule den Kindern damit mehr geholfen wird. Die Schule benötigt ca. 1200 € im Jahr, um diesen ärmsten Kindern einen vernüftigen Schulbetrieb mit Mittagessen zu ermöglichen.
Danach sammelten wir uns wieder am Startplatz Torepani, verharrten dort im Nebel um dann den etwas niedriger gelegenen Startplatz Sarangkot aufzusuchen. Bei Null-Wind sind dann noch vier geflogen und wurden am Landeplatz am Phewa-Lake von Eugen in Empfang genommen.

Der Berg ruft!

Donnerstag, 17. November 2011

Nach dem Treffen vor dem Hotel begann die abenteuerliche Busfahrt hinauf nach Torepani. Ein 20 minütiger Spaziergang brachte uns zum Startplatz für den ersten Flug. Die hohen Berge verhüllten sich heute noch im Nebel. So hieß es erst einmal Platz zu nehmen und die Stimmung auf sich wirken zu lassen. Nach einiger Zeit war Erdsicht gegeben und jeder startete seinen ersten Gleitflug hinunter ins Tal nach Pame. Dort wurden wir schon von Eugen und einer Gruppe einheimischer Kinder in Empfang genommen.

Beim anschließenden Landebier in der örtlichen Dorfkneipe wurden schon die Pläne für die nächsten Tage geschmiedet. Und dann gab es noch die Heimfahrt mit dem Bus ins Hotel – die einen nahmen im Bus Platz, die anderen ließen es sich nicht nehmen, wie die Einheimischen die Fahrt auf dem Dach zu genießen…

Namaste

Mittwoch, 16. November 2011

Nach einem langen Flug, der uns durch den guten Service der Airline versüßt wurde, befanden wir uns erst mal für ein paar Stunden in Doha. Von dort dann weiter nach Kathmandu. Der Anflug war schon interessant und dann wurden wir in einer völlig anderen Welt empfangen. Der Eindruck war sofort so intensiv und stark, dass die Heimat gleich auch im Kopf hinter uns blieb.
Der erste Tag war dann aber schnell vorbei und nach einem Besuch des Durbar Square waren dann alle hungrig und durstig. Die Nacht war unterschiedlich lang und dementsprechend mehr oder weniger ausgeschlafen ging es auf die Swayambunath Stupa. Wuderschöne Stimmung und einfach einmalig.
Dann weiter nach Pokhara, Landeplatz erkundet mit dem Radl und jetzt sitzen wir im Hotel am Swimmingpool und texten …


Liebe Grüße nach Hause