Einträge für den Monat: April 2013

Frühlingserwachentour

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B-Schirme im Test

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Trailer zum Film „Schwarze Madonna“

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mit der mehrfachen Weltmeisterin im Klettern Ines Papert und dem Worldcup Gesamtsieger im Gleitschirmfliegen Achim Joos.

Der Film wird voraussichtlich am 02.08.13 um 20.15 Uhr aus „Servus-TV“ zu sehen sein. Der Film hat eine Dauer von 53 Minuten.
Des Weiteren wird der Film weltweit auf den namhaften Bergfilmfestivals zu sehen sein. Nähere Infos hierzu im Sommer 2013….

Alpines Klettern mit Gleitschirmfliegen zu kombinieren, war schon länger die Idee vom Gesamtweltcupsieger im Gleitschirmfliegen Achim Joos und der Weltmeisterin im Klettern, Ines Papert. Ende September konnte ein forderndes aber auch elegantes Projekt realisiert werden.

Die Idee, Achims Welt des Fliegens mit den senkrechten Wänden von Ines zu verbinden, hat beide von Anfang an gereizt. Fliegen und Klettern zu kombinieren, mit den Elementen Luft und Fels zu spielen, hatte sich bald als fixe Idee in ihren Köpfen festgesetzt. Reizvoll war auch die Tatsache, dass dieses Projekt unmittelbar vor der Haustür und ohne irgendwelche Hilfsmittel stattfinden konnte. Logisch, dass jeder von beiden seine Qualitäten entsprechend einbrachte und so war Achim der Boss beim Fliegen, während Ines die Führung beim Klettern übernahm.

Mitte September gehen Ines und Achim von Ines ihrer Haustüre aus über den Alpgartensteig auf den 1613 Meter hohen Predigtstuhl südlich von Bad Reichenhall. Mit Kletter- und Gleitschirmausrüstung auf dem Rücken sind die gut 1000 Höhenmeter bis auf den Gipfel bereits ein ordentlicher „warmup“. Von dort aus geht es in die Luft. Die Bedingungen sind nicht einfach, die Thermik lässt sich bitten. Mehrere Piloten versuchen irgendwie an Höhe zu gewinnen. An diesem Tag zumindest schaffen es aber nur Ines und Achim. Mit einer dennoch geringen Arbeitshöhe mogeln sie sich so nah an den Zielpunkt (Hoher Göll, 2522 M), mit seiner imposanten senkrechten Westwand. Achim und Ines sind dabei immer in Funkkontakt. Aufgrund der eher schwachen Thermik müssen beide aber früher als erhofft landen und den Rest zum Wandfuß des Hohen Göll zu Fuß zurücklegen. Im Dunkeln kommen sie an der Scharitzkehlalm an, wo sie die kurze Nacht verbringen.

Um 5 Uhr morgens sind beide startklar. Ines und Achim steigen in den Alpinklassiker, den „Großen Trichter“ ein, der mit seinem Schwierigkeitsgrad 6b für die Weltmeisterin im Klettern eher moderates Klettern bedeutet. Die schweren Gleitschirmrucksäcke tragen oder haulen (ziehen) sie durch die Wand. Ines übernimmt die Führung. Die Kletterei ist anstrengend und über das Zusatzgewicht, das sie mit sich schleppen, eine echte Herausforderung. Ziemlich erschöpft erreichen beide am späten Nachmittag den 2522 Meter hohen Gipfel des Hohen Göll. Auf der österreichischen Seite des Berges machen sich Ines und Achim startklar für den Rückflug, der im roten Abendlicht besonders stimmungsvoll ausfällt.

Was an diesem Projekt so reizvoll war?

Jeder von beiden musste in der Paradedisziplin des anderen jeweils ein Stück weit an seine Grenze gehen. Bei Ines bestand die „Crux“ darin, den Predigtstuhl im Flug Richtung Hoher Göll möglichst gut zu überhöhen. Für Achim war die Challenge wohl der große Quergang in der Westwand. Außerdem bestätigte dieses Vorhaben wieder einmal, dass unzählige Abenteuer unmittelbar vor der Haustür schlummern. Man muss sie nur finden und angehen.

Ines und Achim wurden während dieser Aktion von einem Filmteam begleitet. Die imposanten Aufnahmen werden im Winter 2012/2013 auf dem Sender „Servus-TV“ zu sehen sein.


Slowenien Italien Tagebuch 4-6

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Nach unseren grandiosen Genussthermikflügen in Meduno, fahren wir am Mittwoch weiter nach Slowenien an den Lijak. Oben am Startplatz angekommen erwartet uns ein beinahe menschenleerer Startplatz und nach kurzer Wartezeit ideale Bedingungen. Für einige ist es der längste Flug; in jedem Fall wird es wohl für alle eine der ruhigsten Nachmittagsthermikflug überhaupt sein. Im sanften Aufwindband lässt sich der gesamte Bergrücken überhöhen und die Landschaft in Ruhe genießen.

Am darauffolgenden Donnerstag wachen wir schon wieder bei besten Wetter auf;-)… Aufgrund der vergangenen Tage (mit vielen genussvollen Flugstunden) einigen wir uns mit der Gruppe nicht allzu früh am Kobala oberhalb von Tolmin zu starten sondern die stärkste Thermik abklingen zu lassen. Gegen 16 Uhr machen wir uns Startklar und überhöhen mit der Gruppe problemlos unseren Startplatz. Einige gehen nach einem langen Flug in Tolmin zum landen, ein paar fliegen sogar noch bis nach Kobarid. Michel und ich machen noch einen kleinen Abstecher ins Krn-Massiv und wir können vor imposanter Kulisse um 18.30 Uhr aufsoaren und gegen 19 Uhr wieder am Startplatz bei den Autos landen. Alle sind überglücklich und an unserem Abschlussabend lassen wir bei einem Glas Wein die Erlebnisse revue passieren. In einem sind wir uns in jedem Fall einig: die Tour wird im nächsten Frühjahr wiederholt;-)!!!!


Video Frühlingserwachentour

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