Über den Wolken …

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Drei beeindruckende Tage liegen hinter uns. Die Eindrücke lassen sich nur schwer beschreiben, so stark arbeiten sie noch in uns.
Angefangen hat alles hier in Pokhara vor dem Hotel, als die Träger und wir mit unserer Ausrüstung in einen Bus stiegen. Es ging schon bald von der Hauptstaße ab auf eine abentuererlichere „Straße“. Über den Sedi-Fluß, hinter in das Tal, in welchem der Treck startet. Hier wurden die Lasten auf die Träger verteilt und jeder schulterte seinen Daypack und ab hier hieß es nun selber gehen. Am Anfang führte der Weg vorbei an den Häusern am Hang, den wir immer höher stiegen, bis hinauf auf den Grat. Dann war der erste Aufstieg geschafft und es ging nur noch flach den Grat entlang bis zum Mittagessensplatz.
Die Sitzkissen lagen bereit und es gab erstmal Tee, zur Eröffnung des drei Gänge Menüs!
Nach der nötigen Verdauungspause ging es dann noch recht gemütlich ca. 2 Stunden hinauf zum ersten Nachtlager.
Hier standen die Zelte schon bereit zum Beziehen und es gab ein vorzügliches Abendessen.
Am Morgen gab es den Good Morning Tee ans Zelt und Waschwasser für die Morgentoilette.
Der Tag brachte uns dann gut 1000 Hm hinauf zum Korchon. Am Schluß nach dem Mittagessen noch ein richtig alpiner Aufstieg auf die Schulter mit der Schutzhütte.
Und ein genialer Ausblick! Denn wir befanden uns dort schon seit einiger Zeit über den Wolken in einer wunderbar klaren blauen Luft.
Und das Schauspiel, wie sich die Berge am Abend verfärben, dann der Sternenhimmel, das muß man gesehen haben, das läßt sich nicht beschreiben.
Am Morgen dann der bange Blick ins Tal: Wolken!
Erst sah es so aus, daß man nicht Fliegen kann, aber dann zeigten sich erste Löcher und es ging! Wir konnten fast alle fliegen.



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