Schweden Tagebuch Tag 2

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Es ist Abend und wir scheinen alle Blei in den Füssen, Gift in den Muskeln, einen unstillbaren Bierdurst zu haben und jammern weil ALLES weh tut. Was soll man sagen: Wir konnten alles geben, haben alles gegeben und müssen nun leiden und wir tun es verdammt gerne für das was war.
Es beginnt für einen Teil der Gruppe mit Groundhandling, für die, die nicht direkt losfliegen können oder wollen. Aber das hat es in sich. Anfangs fliegen die „Fetzen“ hin und her, doch mit fortschreitender Zeit und mit erlahmenden Muskeln wächst das Verständis für das im gefühlten Sturm fliegende Ding über einen, als ob man jahrelange Flugerfahrung innerhalb von Stunden von irgendjemanden geschenkt bekommt. Man freut sich, hat ein fettes Grinsen auf dem Gesicht, welches man erst verliert, als die Muskeln anfangen zu schreien.
Nach kurzer Pause geht es ab an die Kante. Fliegen steht in der zweiten Hälfte des Tages auf dem Programm und obwohl man Lust hat, muss man sich fast zwingen, so fertig sind wir von den Übungen. Aber kaum in der Luft, ist alles vergessen. Es ist kinderleicht, man gleitet an der See entlang, genießt den Anblick der rauschenden Wellen und ist kurz vorm abschalten. Durch Anweisungen über Funk ist sichergestellt, dass man nicht ganz den Boden unter den Füssen verliert und so vergehen Minuten, Stunden, Tage, ups, das letzte war wohl zuviel….aber man ist ganz weit weg und leicht.
Und jetzt ruft der Hunger und irgendwann hat ja auch alles ein Ende…..oder einen Anfang und der ist Morgen.



  • Kurt

    Da geht einem das Herz auf,sage gerade alle Termine für heute ab,werf mich in die Ecke und überlege nochmal warum ich hier und Ihr dort seid.
    😉 viel Spass Kurt

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