Schweden Tagebuch Tag 3

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Tag 3

Sommer, Sonne, Sonnenschein, Schweden lässt die Sonne rein. Irgendjemand hat den perfekten Tag ausgerufen und viele sind gefolgt. Leider zuviele. Wir sitzen an der Kante und haben das Gefühl zwischen Himmel und dem Sonderabverkauf am Wühltisch zu stehen. Die Köningerbande beobachtet das Treiben ein Weilchen, der eine oder andere, der die Spielregeln des Himmelsverkehrs nicht einhält wird in einwandfreien Schwäbisch zurecht gewiesen und irgendwann ziehen die Reiseführer die Reißleine: Der Tag ist zu gut um ihn hier zu vergeuden. Ab geht es an einen geheimen Ort. Naja, so geheim ist er nicht, es sind ungefähr eine Millionen Touristen dort, aber kaum einer der fliegt.
Toll gewählt. Endlich geht es los. Es wird geflogen und geflogen und geflogen. Irgendwann stellt man fest, dass die Sonnencreme mit Faktor 30 einfach zu niedrig gewählt ist, aber man fliegt weiter, als gäbe es kein Morgen. Als der Wind langsam nachlässt, so wie die Kräfte auch, wackelt man irgendwie benommen zum Bus.
Die Heimfahrt wird still, bedenklich still, als wäre jemand gestorben. Aber so ist das eben, wenn die Synapsen durch ständige Reizüberflutung den Geist aufgegeben haben. Steigerungsmöglichkeit…Tendenz NULL. Was jetzt noch kommt, muss sich schon sehr, sehr anstrengen. Gute Nacht.



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