Einträge für den Monat: November 2011

Unter dem blauen Himmel …

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Am Morgen blinzelte die Sonne wieder durch die Wolken. Die Sportgruppe war heute mit Christoph, Sigi, Joe und Peter zum Startplatz unterwegs, die anderen wieder mit dem Bus. Welches von beiden der bequemere Aufstieg ist, wird noch ausdiskutiert. Jedenfalls kamen wieder einmal alle gleichzeitig am Startplatz an. Für Naturliebhaber wurde heute auch gesorgt: Kein Dunst trübte den Blick auf die gewaltigen Himalaya-Berge und den Phewa-See.

Nach kurzer Genusspause am Startplatz ging es wieder in die Luft: Die einen starteten zum altbewährten Landeplatz nach Pame, wo sie schon von Kameramann Eugen empfangen wurden, die anderen nach Sarangkot zum Hausbart über dem Landeplatz Maledevi.

Heute Abend wollen wir noch ein neues Restaurant auskundschaften, damit wir auch morgen wieder ein neues Flugabenteuer in Angriff nehmen können.

Zwischenzeitlich begannen auch schon die ersten Aktivitäten und Einkäufe für das LUFTIKUS-Schulprojekt. Wir berichten weiter…


Strahlende Stimmung

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Wetter: Wir trauten heute morgen unseren Augen nicht: Sonnenschein und am Horizont Sicht auf die hohen Berge.
Je nach Geschmack: Auffahrt zum Startplatz mit dem Bus oder zu Fuß. Der „Bürgermeister“ von Torepani erhielt heute von uns noch einen modernen Wanderstock. Am Startplatz angekommen hieß es erst noch einmal einen Blick auf die Annapurna-Gruppe und den Machhapuchare zu werfen. Dann ging es auch schon los mit dem Fliegen: Genussvolles Abgleiten oder erste leichte Thermikansätze, die erflogen wurden. Am Landeplatz empfing uns wieder Eugen mit seinen kleinen Helfern. Heute am Samstag ist in Nepal „Sonntag“, das heißt heute ist keine Schule.
Nach einem kurzen, obligatorischen Stopp in der örtlichen Dorfkneipe von Pame entschloss sich noch ein Teil der Gruppe zu einer Wanderung zurück nach Pokhara. Aber nicht die Straße, sondern entlang Reisfeldern und malerischen Dörfern zu den Ufern des Phewa-Sees. Schnell wurden noch zwei Boote für die Überfahrt organisiert und nachdem man sich handelseinig über den Tarif wurde. Eine genussvolle einstündige Ruderfahrt über den See brachte uns in der Abenddämmerung zum anderen Ufer. Was für ein Tag voller Eindrücke …


Fly and Help

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Wetter: noch immer untypisch für die Jahreszeit – leichter Nieselregen am Morgen. Dennoch ließ sich die siebenköpfige Wandergruppe nicht davon abhalten, zu Fuß zum Startplatz nach Torepani zu gehen. Nach einer kurzen Taxifahrt ging es hoch in verschlungenen Wegen. Auch hier gab es wieder viele Eindrücke mitzunehmen: lachende Kinder, freundliche Menschen, eine Teepause in Sarankot Village. Derweil machte sich der Rest der Gruppe auf, um einen Blick in eine bedürftige Schule zu werfen. Dort haben die Kinder kein Strom, Wasser, keine Kochgelegenheit, ein Mittagessen müssen die Lehrer für die 50 Schülerinnen und Schüler zusammenbetteln. Die kleinsten Kinder haben nicht einmal Schulmöbel und müssen auf dem kalten Betonboden sitzen.
Nach diesen Eindrücken wurde die ursprüngliche Idee, den Erlös der Weihnachtstombola von LUFTIKUS für einen Wasserbüffel zu verwenden spontan verworfen, da wir denken, dass in dieser Schule den Kindern damit mehr geholfen wird. Die Schule benötigt ca. 1200 € im Jahr, um diesen ärmsten Kindern einen vernüftigen Schulbetrieb mit Mittagessen zu ermöglichen.
Danach sammelten wir uns wieder am Startplatz Torepani, verharrten dort im Nebel um dann den etwas niedriger gelegenen Startplatz Sarangkot aufzusuchen. Bei Null-Wind sind dann noch vier geflogen und wurden am Landeplatz am Phewa-Lake von Eugen in Empfang genommen.


Der Berg ruft!

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Nach dem Treffen vor dem Hotel begann die abenteuerliche Busfahrt hinauf nach Torepani. Ein 20 minütiger Spaziergang brachte uns zum Startplatz für den ersten Flug. Die hohen Berge verhüllten sich heute noch im Nebel. So hieß es erst einmal Platz zu nehmen und die Stimmung auf sich wirken zu lassen. Nach einiger Zeit war Erdsicht gegeben und jeder startete seinen ersten Gleitflug hinunter ins Tal nach Pame. Dort wurden wir schon von Eugen und einer Gruppe einheimischer Kinder in Empfang genommen.

Beim anschließenden Landebier in der örtlichen Dorfkneipe wurden schon die Pläne für die nächsten Tage geschmiedet. Und dann gab es noch die Heimfahrt mit dem Bus ins Hotel – die einen nahmen im Bus Platz, die anderen ließen es sich nicht nehmen, wie die Einheimischen die Fahrt auf dem Dach zu genießen…


Namaste

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Nach einem langen Flug, der uns durch den guten Service der Airline versüßt wurde, befanden wir uns erst mal für ein paar Stunden in Doha. Von dort dann weiter nach Kathmandu. Der Anflug war schon interessant und dann wurden wir in einer völlig anderen Welt empfangen. Der Eindruck war sofort so intensiv und stark, dass die Heimat gleich auch im Kopf hinter uns blieb.
Der erste Tag war dann aber schnell vorbei und nach einem Besuch des Durbar Square waren dann alle hungrig und durstig. Die Nacht war unterschiedlich lang und dementsprechend mehr oder weniger ausgeschlafen ging es auf die Swayambunath Stupa. Wuderschöne Stimmung und einfach einmalig.
Dann weiter nach Pokhara, Landeplatz erkundet mit dem Radl und jetzt sitzen wir im Hotel am Swimmingpool und texten …


Liebe Grüße nach Hause