Abenteuer Nepal

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Wow, das sollen bloß vier Tage gewesen sein. Es fühlt sich unwirklich an, dass wir in so kurzer Zeit soviel erlebt haben. Erst hatten wir ja noch einen Flugtag von Torepani aus. Er verwöhnte uns mit  sanfter Thermik und so konnte jeder noch gemütlich nach Pame segeln. Peter nutze die Chance und flog nach Ghachok zum neuen Guesthouse vom Basanta.
Wir sammelten unsere Trekkingausrüstung und machten uns mit einer rasanten Busfahrt ebenso auf den Weg dorthin.
Dort endet die Straße und es herrscht eine wunderbare ländliche Ruhe.
Rishie vom Guesthouse machte uns ein gutes Abendessen am Lagerfeuer.
Am Morgen ging es dann, nach einem üppigen Frühstück, los auf den Berg. Vorbei an den letzten Höfen, die teilweise schon recht hoch über dem Tal liegen, immer höher und immer wilder in den Wald hinein. Dort sind die Bäume mit verschiedenen Moosen dicht behängt. Teilweise sogar mit Orchideen.
Nach etwa 5 Stunden Wandern erreichten wir das erste Lager. Abendessen am Lagerfeuer und am neu gebauten Tisch.
Die erste Nacht im Zelt zeigte dann schon ob der Schlafsack was taugt.
Am nächsten Morgen dann ein strahlender Sonnenaufgang.
Der erste Aufstieg zum Grat forderte dann schon die ersten Schweißtropfen. Dann der Blick zum Annapurna. Atemberaubend.
Leider zogen dann schon bald die Wolken herein und nahmen uns die Sicht.
Der Grat wird gegen Ende dann immer steiler und man muß schon manchmal die Hände benutzen um hinauf zu kommen.
Dann endlich oben, leider immer noch ohne Sicht, konnten die Zelte bezogen werden und in der Hütte das Abendessen genossen werden.
Endlich riss es dann auf und wir konnten die Bergkulisse bei Vollmond genießen. Es war allerdings so kalt, dass die Vollmond-Besteigung des Korchon ausfiel.
Am Morgen dann teilweise super Sicht auf die Berge, aber immer wieder Wolken von Osten her, die uns auch einen Start unmöglich erscheinen ließen.
Ja, da wurde es spannend. Was tun? Deadline auf 09:00 Uhr gesetzt und warten. Vorsichtig hebt sich die Basis. Die ersten Blicke unten durch ins Tal werden möglich. Jetzt paßt aber der Wind nicht. Endlich paßt auch der und schon sind alle in der Luft.
Ein schöner Flug entlang der Aufstiegsroute und das Frühstück im Warmen ist sicher.
Heute dann auch noch unsere Schule besucht. Die Spendengelder übergeben und in die dankbaren Gesichter geschaut. Es tut schon sehr gut, wenn man etwas vom eigenen Glück teilen kann und mit so wenig Mitteln so viel erreichen kann.
Zu guter Letzt noch beim Buddhistischen Kloster eine Puja besucht und im Moondance fürstlich gespeist.
Mehr geht wirklich nicht!



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