Überwältigendes Nepal

Posted on

Viel haben wir erlebt seit dem letztem Blog Eintrag. Es fing damit an, dass wir uns von Pokhara verabschiedet haben und aufs Land gefahren sind um im Haus vom Basanta in Gatchok, im Mon Village, zu übernachten. Die Fahrt dort hin ist ja schon aufregend, durch eine Furt, steile Berge rauf und runter und am Schluß die Abgeschiedenheit und Ruhe des Landlebens. Um 18:00 Uhr ist es finster und das Lagerfeuer wärmt und verbreitet seinen Zauber. Nach einem leckeren Abendessen geht es früh ins Bett um am nächsten Tag inder Früh die Wanderung auf den Korchon zu starten. Ein abwechslungsreicher Weg hebt uns bald aus dem Tal, vorbei an den letzten Höfen, hinauf in den Wald und die wilde Natur. Nach einem Mittagsessen ist es nicht mehr weit zum ersten Nachtlager.Dort werden wir wieder bestens versorgt und schlafen bald in unseren Zelten ein.

Der nächste Morgen bringt uns dann nach ca. 1 Stunde Wanderung hinauf über den Grat, wo uns der Blick auf den Fish Tail und den Annapurna begrüßt.

Immer höher geht es hinauf, aber die Wolken ziehen auf und lassen den zauberhaften moosbehangenen noch märchenhaufter wirken. Der letzte steile Aufstieg führt dann, nach dem Mittagsessen auf das Plateau, wo unser zweites Nachtlager liegt. Die Wolken wogen bis dort hinauf, lassen aber öfters den Blick auf die überwältigende Bergwelt zu.

Frank und Christoph steigen noch weiter auf den Gipfel des Korchon.

Der nächste Morgen fängt viel versprechend an, doch der Wind passt leider nicht zum Starten.  Dann ziehen die ersten Wolken auf. Der Wind stimmt auf einmal, aber die Sicht ist weg. Wir starren noch lange in den Nebel, aber er läßt sich nicht weg schauen. Dann fällt die schwere Entscheidung: wir laufen wieder runter. 1800 Höhenmeter, die wir heute noch in den Oberschenkeln spüren. Wir nehmen aber einen anderen Weg, der Landschaftlich sehr schön ist. Das Highlight am Schluß sind noch zwei Hängebrücken. Heute besuchten wir unsere Schule. Es war überwältigend zu sehen wie herzlich die Kinder und Lehrerinnen uns dort begrüßten.

Mit großer Freude zeigten sie uns die Schule, die in den letzten drei Jahren seitdem wir sie unterstützen sehr viel an Farbe und Zuversicht bekommen hat. Die Lehrerin sagte, dass sie so viel an Motivation durch die Unterstützung bekommt, das sie mit viel mehr Energie an die Arbeit geht. Auch die freiwilligen Helfer, die zeitweise dort mitarbeiten, werden als sehr helfend empfunden. Vielen Dank an alle Spender!

Zum Abschluß des Tages ging es dann noch zum Tibetischen Zentrum und in die Stadt Pokhara.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.