Namaste von Nepal

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Eine Woche sind wir nun schon hier, und dass wir euch jetzt erst schreiben, liegt daran, dass die Tage bisher sehr ausgefüllt waren. Erst jetzt in Sirkot gibt es mal einen ruhigen Moment, um ein paar Eindrücke nach Hause zu bringen. Bisher haben uns die hohen verschneiten Gipfel des westlichen Himalayas jeden morgen vor strahlend blauem Himmel begrüßt, beim Fliegen die Piloten begleitet, die sich über den Grat des Sarangkot schrauben konnten, und am Abend mit „Himalayaglühen“ auf dem Hoteldach zum Abendessen verabschiedet.
Jeden Tag gehen ein paar Piloten zu Fuß auf den Startplatz, die Erlebnisse und Begegnungen auf diesen Aufstiegen sind so wunderbar, dass ich sie nicht beschreiben kann.
Pokahra mit dem Startplatz Toripani war der ideale Einstieg, um sich langsam vom Jetlag zu erholen und an die vielen Eindrücke zu gewöhnen. Nachdem alle ihre Start-, Flug- und Landetechnik wieder aufgefrischt haben, war jetzt der ideale Zeitpunkt, um nach Sirkot zu Babu, dem Everesttandembeflieger, zu fahren. Und der Sirkot hat uns nicht entäuscht, empfängt uns mit weichen Soarinbedingungen am Abend und zuverlässiger Thermik tagsüber. Morgen werden wir uns hier nocheinmal sattfliegen und dann geht es über Pokahra zum Ausgangspunkt für das dreitägige Paratrekking. Wir hoffen, dass uns das Wetter weiterhin so wohlgesonnen bleibt! Die Teller immer bis zum letzten Krümel, die Gläser bis zum letzen Tropfen zu leeren, ist uns die letzten Tage nicht schwer gefallen, daran sollte es nicht scheitern. Die erfüllten Tage haben viel Ernergie verbraucht, welche wieder reingefuttert werden mußte.

Letztes Jahr waren wir ja nach dem Erdbeben und mitten in der Benzin- und Gaskrise hier, alles war sehr ruhig, wenig Verkehr, wenig Touristen. Das war zwar auf den Straßen angenehm, aber dennoch manchmal etwas schade, zu sehen, wie den motivierten Nepali ihre Möglichkeiten genommen wurden. Jetzt gibt es wieder Gas und Benzin, die Autos fahren wieder und Hupen sich fröhlich durch den Tag, die freudige Art unserer Gastgeber kommt wieder ganz zum Vorschein!

Wir Grüßen alle, die schon hier waren, gerne dabei gewesen wären oder uns das nächste Mal begleiten und alle die sich für unser Treiben hier interessieren.

Eugen, Christoph und Anselm mit Mario, Werner, Conny, Joachim, Valeska, Fabian und Helga! Danjebat!

 

 



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